Barrierefrei

Luxemburgs Schobermesse im Test: So zugänglich ist die „Fouer“ für Menschen mit Behinderung

Die „Schueberfouer“ trägt auch in diesem Jahr wieder das Label EureWelcome des Wirtschaftsministeriums – eine Auszeichnung für besondere Bemühungen in Sachen Barrierefreiheit und Gastfreundschaft. Doch wie inklusiv ist der Jahrmarkt tatsächlich? Wir haben David und seinen Vater John bei ihrem Besuch begleitet.

Auf zum Riesenrad: David kann über die Rampe am Ausgang zu den Kabinen gelangen

Auf zum Riesenrad: David kann über die Rampe am Ausgang zu den Kabinen gelangen Foto: Editpress/Alain Rischard

David, ein 18-jähriger junger Mann mit Zerebralparese, und sein Vater John Coughlan (48) erwarten uns an diesem Donnerstagnachmittag am großen Eingangstor der „Schueberfouer“. David ist mit einem elektrischen Rollstuhl unterwegs, den er über einen kleinen Joystick selbst steuert. „Das Gerät ist genau auf meine Bedürfnisse angepasst – die Stützen an Hüfte und Arm geben mir Halt“, erklärt er. David spricht langsam und stockend, weswegen viele der längeren Erklärungen von seinem Vater kommen. Gemeinsam mit den beiden wollen wir herausfinden, wie barrierefrei die „Fouer“ tatsächlich ist. In unmittelbarer Nähe des Festgeländes stehen rund 20 reservierte Parkplätze zur Verfügung, doch David und John sind mit der Tram gekommen.

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