Tageblatt-Redakteur David Rock auf der Route 66

Search and Rescue: Wie die Feuerwehr in Oklahoma einen Tornado erlebt

Das Wetter in der Tornado Alley ist gerade ruhig – schlecht für eine Tornadojagd. Eine Zufallsbegegnung bietet Tageblatt-Redakteur David Rock allerdings faszinierende Einblicke in die Arbeit der Feuerwehr in Oklahoma.

Feuerwehr einsatzbereit zum Ausrücken mit „Giddy Up“

„Giddy Up“ – wenn es ernst wird, sind die Feuerwehrleute einsatzbereit Foto: Editpress/David Rock

Ein Tornado wirbelt vor meinen Augen hinter dem Trainingsgelände der Feuerwehr in Tulsa. Captain Matt Bell zeigt uns am Mittwochmorgen auf seinem Handy ein Video, das er vor ein paar Wochen aufgenommen hat. Der Schaden hielt sich an diesem Tag im April in Oklahoma in Grenzen. Aber das ist nicht immer so.

„Nach einem Tornado rücken wir für Such- und Rettungsaktionen aus“, sagt Bell in der Halle der Special Operations. Sie ist ebenfalls hier angesiedelt. Um uns herum stehen jede Menge Trucks, Pickups, Anhänger und Boote. Das Motto der Truppe: „Giddy Up“ – „los geht’s“. In den Fahrzeugen ist alles, was die Feuerwehrleute brauchen, um tagelang auf Rettungsmissionen unterwegs zu sein. Jedes Mal, wenn ein Tornado auf eine urbane Gegend trifft, müssen sie losfahren. Mit einer Karte suchen sie dann systematisch jeden Meter nach Überlebenden und Toten ab. Auch mit Hilfe der Hundestaffel.

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