Gesundheit

Luxemburgs Pflegesektor im Teufelskreis von mentaler Belastung, Zeit- und Personalmangel 

Personalmangel, Zeitmangel, mentale Belastung und realitätsfremde Chefetagen führen zunehmend zu Frustration im Pflegebereich. Präsidentin Danielle Koob und Generalsekretärin Diane Seyler-Servais der „Association luxembourgeoise des aides-soignant(e)s“ (ALAS) erzählen, wo der Missmut herrührt. Eine Erzieherin erklärt, wieso sie dem Druck nicht mehr standhalten wollte.

Pflegekräfte und Erzieher stoßen in Luxemburg schnell an ihre Grenzen – vor allem dann, wenn sie ihrem Job mit Herzblut nachgehen

Pflegekräfte und Erzieher stoßen in Luxemburg schnell an ihre Grenzen – vor allem dann, wenn sie ihrem Job mit Herzblut nachgehen Foto: Editpress/Fabrizio Pizzolante

Sarah* ist ausgebildete Erzieherin. Drei Jahre lang hat sie in einem Behindertenwohnheim in Luxemburg gearbeitet – bis sie es nicht mehr schafft. Der Druck wird zu groß. Personalmangel, schlechte Führung und zu wenig Zeit vermischen sich zu einem toxischen Cocktail aus Stress und mentaler Belastung. Weil Sarah den Bewohnern nicht die Aufmerksam und Hilfe schenken kann, wegen derer sie ihren Beruf eigentlich erlernt hat, kündigt sie.

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