„Um sich stärker eingebunden zu fühlen“
Luxemburger Regierung startet Podcast für deutsche Grenzgänger
Was gilt im Luxemburger Arbeitsrecht, wie viele Tage Homeoffice sind möglich und welche Rolle spielt die Mehrsprachigkeit im Alltag? Diese und weitere Fragen beantwortet ein neuer Podcast der Luxemburger Regierung für Pendelnde aus Deutschland.
Auf dem Weg von Deutschland nach Luxemburg und zurück können sich Grenzgänger ab sofort einen eigens für sie produzierten Podcast anhören Foto: Editpress/Julien Garroy
Grenzgängerinnen und Grenzgänger – und solche, die es werden wollen – aufgepasst. Denn: Die Luxemburger Regierung hat einen Podcast für Menschen gestartet, die in Deutschland leben und im Großherzogtum arbeiten. Unter dem Titel „Grenzgeschichten – Leben und Arbeiten zwischen Deutschland und Luxemburg“ gibt das Ministerium für Familie, Solidarität, Zusammenleben und Unterbringung von Flüchtlingen Einblicke in den Alltag von Grenzgängern und beantwortet praktische Fragen zu Arbeitsrecht, Homeoffice und Mehrsprachigkeit im Berufsleben.
Der Podcast – der wenig überraschend die Vorteile einer Arbeit im Großherzogtum hervorhebt – soll den Menschen aus dem Ausland laut einer Pressemitteilung des Familienministeriums von Dienstag dabei helfen, „sich im luxemburgischen System besser zurechtzufinden und sich stärker eingebunden zu fühlen“. Eine französische Version für Menschen aus den frankophonen Grenzregionen ist in Planung und soll im Laufe des Jahres veröffentlicht werden. Der Podcast ist ab sofort auf allen gängigen Plattformen verfügbar. (sas)