Datenschutz
Luxemburger Labor Ketterthill meldet Datenpanne bei Partnerlabor Cerba
Symbolfoto: Keystone
Das Luxemburger Labor Ketterthill hat auf seiner Webseite einen Datendiebstahl gemeldet, der nach einem Transfer von Kundeninformationen an ein Partnerlabor passiert sein soll. Die Kundendaten seien demnach zuvor an das französische Labor Cerba geschickt worden. Ketterthill ist Teil der Cerba-Healthcare-Gruppe. In der entsprechenden Mitteilung auf der Website heißt es: „Das Cerba-Labor hat uns darüber informiert, dass es Opfer eines Datendiebstahls geworden ist, nachdem einer seiner Dienstleister, der für das Hosting einer seiner Datenbanken zuständig ist, ausgefallen ist.“
Bestimmte biologische Verfahren, die von Ketterthill zwischen dem 1. Januar 2017 und dem 24. Juni 2021 an Cerba vergeben wurden, könnten von diesem Vorfall betroffen sein, erklärt das Unternehmen. Die entsprechende Datenbank sei nach Entdecken des Vorfalls umgehend isoliert und unzugänglich gemacht worden. „Bislang wurde keine böswillige Verwendung der Daten festgestellt“, teilt das Labor mit. Der Datendiebstahl sei den zuständigen Behörden in Frankreich und Luxemburg gemeldet worden.
Die folgenden Kategorien von personenbezogenen Daten könnten laut dem Unternehmen betroffen sein: „Name, Vorname, Geburtsdatum und Geschlecht von Patienten, deren Daten zwischen dem 1. Januar 2017 und dem 24. Juni 2021 online gestellt wurden, die Art der vom Cerba-Labor durchgeführten Untersuchung und deren Ergebnis.“ Die Datenbank habe jedoch keine Informationen über die Sozialversicherungsnummer, Bankdaten, Post-, E-Mail- oder Telefonkontaktdaten enthalten. (Red.)