Oscars

Luxemburger Co-Produktionen gehen bei den diesjährigen Academy Awards leer aus

Keiner von den begehrten Academy Awards geht dieses Jahr an eine Produktion aus dem Großherzogtum. Zwei potenzielle Kandidaten befanden sich unter den Nominierten: Der Animationsfilm „Wolfwalkers“ und die Dokumentation „Collective“ wurden von Mélusine Productions bzw. Samsa Film koproduziert.

Chloé Zhao, Regisseurin, mit dem Oscar für den besten Film für „Nomadland“ im Presseraum bei den Oscars in der Union Station

Chloé Zhao, Regisseurin, mit dem Oscar für den besten Film für „Nomadland“ im Presseraum bei den Oscars in der Union Station Foto: dpa/Pool AP/Chris Pizzello

Die luxemburgische Koproduktion „Wolfwalkers“ erzählt die Geschichte des Mädchens Robyn Goodfellowe, das mit seinem Vater nach Irland reist, um das letzte dort lebende Wolfsrudel zu jagen – natürlich kommt alles ganz anders, als sie sich mit einem anderen Mädchen anfreundet. Der kleine Wildfang gehört zu einem mysteriösen Stamm, dessen Angehörige sich angeblich des Nachts in Wölfe verwandeln. Der europäische Werwolfmythos musste sich bei der diesjährigen Oscar-Verleihung im Kampf um den besten Animationsfilm allerdings geschlagen geben – die Pixarproduktion „Soul“, die mittels Musik und Jenseitskomik die menschlichen Träume auslotet und den ersten afroamerikanischen Titelhelden eines Pixarfilms ins Rennen führt, räumte den heißbegehrten Preis ab.

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