Cargo Center

Luxemburger Behörden entdecken 500 Kilo Kokain in Luftfracht

Luxemburger Ermittler entdecken im Cargo Center eine halbe Tonne Kokain in einem Luftfrachtpaket – eine internationale Aktion führt anschließend zu mehreren Festnahmen in den Niederlanden.

Kokainpulver auf Industrieausrüstung in brasilianischem Hafen, Symbol für Drogenhandel und Schmuggel in Brasilien

Kokain inmitten von Industriegut aus Brasilien Symbolfoto: Editpress/ Tania Feller

Getarnt als harmloses Industrieobjekt mit einem Gewicht von rund 3,3 Tonnen: Was auf dem Papier nach einem gewöhnlichen Frachtstück aus Brasilien aussah, entpuppte sich jedoch bei genauerem Hinsehen als Tarnung für eine große Drogenlieferung. Rund 500 Kilogramm Kokain wurden im Januar 2026 bei einer Kontrolle im Cargo Center am Flughafen Luxemburg-Findel entdeckt.

Wie die Luxemburger Staatsanwaltschaft in einer Pressemitteilung am Donnerstag mitteilte, wurde die Fracht nach ihrer Ankunft aus Südamerika durch den Zoll, die Polizei und die Justizbehörden des Großherzogtums gemeinsam mit niederländischen Stellen überprüft. Die vermeintliche Industriekomponente wies „gewisse Besonderheiten“ auf, die eine intensivere Inspektion notwendig machten.

Die Sendung war auf dem Weg in die Niederlande. Luxemburg diente lediglich als Transitstation in einer internationalen Logistikkette zwischen Brasilien und dem Bestimmungsort. Im Rahmen eines europäischen Rechtshilfeverfahrens und unter Leitung eines luxemburgischen Untersuchungsrichters, wurde das verdächtige Objekt schließlich kontrolliert und danach zu seinem Zielort weitergeleitet.

Dort griffen niederländische Ermittler am 29. Januar zu – in dem Moment, als mehrere Personen begannen, das Objekt nach dem versteckten Kokain zu durchsuchen. Sie wurden unmittelbar festgenommen.

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