Frankfurter Buchmesse

Luxemburg zeigt seine literarische Vielfalt

Das weltweit größte Treffen für Buchverlage findet derzeit in Frankfurt statt: die Frankfurter Buchmesse. Sie lockt jährlich Agenten, Lektoren, Verleger und Publizisten aus mehr als 150 Ländern an – und natürlich auch aus Luxemburg. Am Stand von kultur.lx präsentiert eine feine Auswahl an Luxemburger Verlagen ihr Programm. Ein Einblick in die Vielfalt des Luxemburger Buchwesens.

Der Stand von kultur.lx steht in der Halle 3.1., direkt neben dem Schweizer Stand und den großen deutschen Verlagen – was vielleicht auch dazu führte, dass er bisweilen übersehen wurde

Der Stand von kultur.lx steht in der Halle 3.1., direkt neben dem Schweizer Stand und den großen deutschen Verlagen – was vielleicht auch dazu führte, dass er bisweilen übersehen wurde Foto: Tom Haas

Luxemburg ist von der Einwohnerzahl etwa vergleichbar mit den deutschen Buchmessestädten Frankfurt oder Leipzig. Während diese Städte jedoch literarische Juwelen im größten europäischen Buchmarkt sind, ist Luxemburg für sich ein Buchmarkt – und zwar einer der kleinsten des Kontinents. Dass trotzdem zehn Verlage den Weg aus dem Großherzogtum nach Frankfurt geschafft haben, wirkt da nahezu unglaublich. Bis man sich vor Augen führt, dass das Verlegergeschäft in Luxemburg hauptsächlich aus Liebe zum Buch existiert. Wirklich von der Arbeit leben kann quasi niemand, nur die Editions Schortgen und Guy Binsfeld haben überhaupt festangestellte Mitarbeiter. Die Liebhaberei hat allerdings eine durchaus vielfältige Verlagslandschaft geboren, die sich auch am Stand von kultur.lx auf der Frankfurter Buchmesse zu präsentieren weiß. Das Tageblatt hat mit einigen Verlegern gesprochen und gibt einen kleinen Einblick hinter die Buchdeckel des Luxemburger Literaturbetriebes.

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