Kampf gegen Waldbrände in Frankreich
Luxemburg schickt Löschflugzeug und 15 Feuerwehrleute in die Gironde
Angesichts der schweren Waldbrände in Frankreich beteiligt sich Luxemburg an der europäischen Hilfe. Ein Löschflugzeug sowie 15 Feuerwehrleute des CGDIS sollen die Einsatzkräfte in der Gironde unterstützen.
Luxemburg entsendet ein Löschflugzeug nach Südfrankreich Symbolfoto: Caroline Blumberg/AP/dpa
Luxemburg unterstützt Frankreich angesichts der zunehmenden Waldbrände in der Gironde. Das Großherzogtum stellt ein Löschflugzeug zur Verfügung und entsendet zudem 15 Feuerwehrleute des CGDIS. Macron hatte vergangenen Freitag um Hilfe gebeten und die Auslösung des europäischen Zivilschutzmechanismus beantragt.
Die Entscheidung, ein Löschflugzeug in die Gironde zu schicken, wurde von der luxemburgischen Regierung getroffen. Das Flugzeug soll die bereits vor Ort eingesetzten Einsatzkräfte bei der Bekämpfung der Waldbrände aus der Luft unterstützen. Das schreiben das Staatsministerium, das Ministerium für Inneres und das Großherzogliche Feuerwehr- und Rettungskorps am Mittwoch in einer gemeinsamen Pressemitteilung.
Unterstützung für die französischen Einsatzkräfte
Zum Einsatz kommt ein Flugzeug des Unternehmens Aquarius Aerial Firefighting, einer auf die Brandbekämpfung aus der Luft spezialisierten Tochtergesellschaft von Cargolux. Die Entsendung erfolgte auf Initiative von Premierminister Luc Frieden (CSV) und in Abstimmung mit Innenminister Léon Gloden (CSV) und dem CGDIS.

Ein Flugzeug des Cargolux-Tochterunternehmen Foto: Cargolux
Die 15 Feuerwehrleute des CGDIS schließen sich im Rahmen einer gemeinsamen Unterstützungsgruppe einer Einheit der französischen Feuerwehr des Departements der Moselle an.
Die gemischte Einheit soll die französischen Einsatzkräfte sowohl personell als auch logistisch unterstützen. Die Hilfe erfolgt über den europäischen Katastrophenschutzmechanismus und ist Teil der europäischen Solidarität bei der Bekämpfung der Waldbrände. (DJ)