Kino
„L’amour ouf“: Die Liebe und das Kino
„L’amour ouf“, die neue Regiearbeit von Gilles Lellouche, ist gleichermaßen eine Liebeserklärung an die Liebe und das Kino. In einer Mischung aus „Goodfellas“ und „West Side Story“ bringt Lellouche die Codes der Liebes- und Gangstererzählung stilvoll zusammen und schafft einen Raum, der nur im Kino so existieren kann.
Liebesbrief an das Kino Foto: Trésor Films-Chi-Fou-Mi Productions-Studiocanal/Cédric Bertrand
Gilles Lellouche ist im französischen Film mehr als Schauspieler bekannt, weniger als Regisseur. Mit „Le Grand Bain“ legte Lellouche zuletzt 2018 einen Film um eine Bande von unglücklichen Männern vor, die sich einer Synchronschwimmer-Gruppe anschließen, um das zerrüttete Selbstwertempfinden durch die Teilnahme an der Schwimm-Weltmeisterschaft wieder aufzubessern. War dieser Film noch als „feel good“-Komödie angedacht, so wechselt Lellouche mit seinem neuen Werk „L’amour ouf“ augenfällig das Register: In diesem Genrehybrid bringt er das Schauspielerpaar François Civil und Adèle Exarchopoulos vor der Kamera zusammen, um eine große Liebeserklärung an die Liebe und das Kino zu formulieren.