Revue-Reportage

LGBTQ-Themen an Schulen: „Für Respekt und Toleranz“

Gehören LGBTQ-Themen auf den Lehrplan minderjähriger Schüler? Unzählige Bürger, Politiker und Experten haben sich in den letzten Tagen öffentlich zu dieser Frage geäußert. Zwei öffentliche Volksbegehren konkurrieren aktuell um Unterschriften. Revue und Tageblatt.lu wollen es auch wissen – und haben die Menschen gefragt, die wohl am stärksten von der Thematik betroffen sind.

Kinder aus sogenannten Regenbogenfamilien sollen sich akzeptiert fühlen. Das Bildungssystem kann seinen Teil dazu beitragen.

Kinder aus sogenannten Regenbogenfamilien sollen sich akzeptiert fühlen. Das Bildungssystem kann seinen Teil dazu beitragen. Foto: Anna Stills/iStock

Zu diesem Zweck haben wir mit Mitgliedern der LGBTQIA+-Gemeinschaft gesprochen, die in einer Zeit aufgewachsen sind, in der besagte Themen in der Schule noch tabu waren. Unterstützt wurden wir dabei vom Centre LGBTIQ Cigale, das unsere Fragen an Interessen-Gruppen wie die L-Mums (lesbische Mütter) und G-Dads (schwule Väter) weitergeleitet hat. Alle berichten sie von mehr oder weniger traumatischen Erlebnissen, die ihrer Meinung nach hätten verhindert werden können. Ihr Wunsch: dass sich künftig mehr LGBTQ-Jugendliche zugehörig fühlen und Kinder aus Regenbogenfamilien nicht ausgeschlossen werden. 

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