Gesundheit 

Kurorte blicken optimistisch in die Zukunft

Der Schock des Lockdowns mit leeren Kuranlagen hat Spuren hinterlassen. Auch die Touristen blieben weg. Alles leer. Wie unterschiedlich Kurorte mit der Situation umgehen, zeigen Mondorf (L) und das etwas mehr als 50 Kilometer entfernte Weiskirchen (D). In beiden Orten, der eine bekannt fürs Heilwasser, der andere für die Luft, ist der Betrieb nun wieder angelaufen. Beide blicken optimistisch in die Zukunft.

Eine Schwimmanlage wie diese macht Lust auf mehr. Mondorf ist wegen des Heilwassers beliebt und bekannt. Das „Domaine thermal“ hat 5.800 Kurgäste jährlich im Durchschnitt. 

Eine Schwimmanlage wie diese macht Lust auf mehr. Mondorf ist wegen des Heilwassers beliebt und bekannt. Das „Domaine thermal“ hat 5.800 Kurgäste jährlich im Durchschnitt.  Foto: Editpress/Claude Lenert

Paul Hammelmann (68), seit zehn Jahren der Präsident des Verwaltungsrates des „Domaine thermal“ in Mondorf, ist krisenerfahren. „Als ich damals diesen Posten übernommen habe, war die Finanzkrise gerade in vollem Gang“, sagt er. Damals wie heute entfällt eine wesentliche Einkommensquelle des „Etablissement public“, der Kongress- und Seminarbereich. Der Wirtschaft geht es schlecht und der Kurort schreibt rote Zahlen.

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