Bettemburg
Kräuter aus dem Industriegebiet: Wie junge Unternehmer ohne Boden Gemüse anbauen
Aurel&Axel betreiben mitten im Industriegebiet von Bettemburg ein hydroponisches Gewächshaus. Dort bauen sie Kräuter, Salate und essbare Blüten ressourcenschonend an. Das Tageblatt hat die Unternehmer Ende Oktober besucht.
Axel Barreau (l.) und Melvin Henrion (r.) von „Aurel&Axel“ bauen im Bettemburger Industriegebiet Lebensmittel an Foto: Editpress/Julien Garroy
Aurélien Galodé, Axel Barreau et Melvin Henrion sind Landwirte – allerdings nicht im klassischen Stil. Ihre Stiefel werden nicht schmutzig und ihre Kleidung bei Regen nicht nass. Ihr Unternehmen „Aurel&Axel“ baut mitten im Bettemburger Industriegebiet „Krakelshaff“ Gemüse, Kräuter und essbare Blumen an. Ihr hydroponisches Gewächshaus steht auf dem Gebäude des „Institut de formation sectoriel du bâtiment“ (IFSB). Hydroponisch bedeutet: Die Wurzeln hängen ohne Erde in einer Mischung aus Wasser und darin aufgelösten Nährstoffen. Im Fall von Aurel&Axel befindet sich die Pflanze in Steinwolle.