Mehr als nur „Porretten“
Kleingärtnervereine nehmen auch soziale Aufgaben wahr
Ob „Gaart an Heem“ oder „Amis de la fleur“, aus dem Luxemburger Vereinsleben sind sie nicht wegzudenken: Laut offiziellen Angaben des Dachverbandes „Liga Gaart an Heem“ gibt es hierzulande rund 20.000 Kleingärtner. Ihre Aktionen sind allerdings nicht immer bekannt; deren Ziele gehen mittlerweile weit über den reinen Gemüse- oder Obstanbau hinaus. Das Tageblatt fragte bei den „Amis de la fleur“ in Bartringen nach.
Michel Reuland, der Präsident der Bartringer „Amis de la fleur“, in seinem Garten Foto: Editpress/Fabrizio Pizzolante
Dreht sich bei den Kleingärtnern nach wie vor alles um den Gartenbau, so hat sich die Grundidee mit der Zeit allerdings stark weiterentwickelt. Entstanden ist die Kleingärtnerbewegung nach dem Ersten Weltkrieg; neben dem Bestreben – wie bei jeder Vereinigung –, Leute mit gemeinsamen Interessen zusammenzubringen, gab es auch soziale Ursachen wie z.B. Kostensparen bei den Nahrungsmitteln. Heute sind die Vereine mehr als nur „Porrette-Clibb“; ihre sozialen Aufgaben werden immer wichtiger.