Einrichtung für Geflüchtete

Klage gegen Differdinger Stadtverwaltung: Asbest im ehemaligen Schwesternhaus?

Die Situation rund um Differdingens Einrichtungen für Geflüchtete ist angespannt. Die Vorwürfe: Feuchtigkeits- und Hygieneprobleme sowie eine potenzielle Gefahr durch Asbest. Am vergangenen Mittwoch kam es in der Gemeinderatssitzung zu einer Fragestellung von „déi gréng“, die unter anderem eine Klage gegen die Stadtverwaltung aufgriff.

Die Zustände im Schwesternhaus (links) neben dem alten Kloster sind laut „déi gréng“ unzumutbar – aus der Klosteranlage soll ein neuer Schulcampus werden

Die Zustände im Schwesternhaus (links) neben dem alten Kloster sind laut „déi gréng“ unzumutbar – aus der Klosteranlage soll ein neuer Schulcampus werden Foto: Editpress/Alain Rischard

Die Einrichtung für Geflüchtete „Schwësterhaus“ in der rue de l’Hôpital sei mit Asbest belastet: Ein Mitglied der Kommission für Wohnungswesen habe die Differdinger Grünen darüber informiert, dass eine Klage gegen die Gemeindeverwaltung und das „Office national de l’accueil“ (ONA) vorliegt. „Ist dem so? Und wenn ja, welche juristischen Schritte wurden bereits unternommen?“, adressierte Oppositionsrätin Laura Pregno („déi gréng“) den Bürgermeister und Schöffenrat während der Gemeinderatssitzung am vergangenen Mittwoch.

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