Pilotprojekt
Kichererbsen und Co. aus Luxemburg: Erste Ernte verläuft durchwachsen
Das Pilotprojekt „LEGU-WSK“, das den Anbau von Hülsenfrüchten in Luxemburg fördert, verlief durchwachsen. Trotzdem zieht Projektleiter Philip Barth eine positive Bilanz.
Die Linsen wurden von Anfang bis Mitte September geerntet Foto: IBLA
Acht Hektar Linsen, vier Hektar Kichererbsen und zwei Hektar Saubohnen wurden im Mai im Rahmen des vom Landwirtschaftsministerium finanzierten Pilotprojekts „LEGU-WSK“ angebaut. Wirklich erfolgreich verlief im September allerdings nur die Linsenernte. Der Grund: Starkregen und Ackerbohnenkäfer machten vielen Hülsenfrüchten zu schaffen. „Es war ein ganz schlechtes Jahr für Leguminosen“, sagt Philip Barth vom „Institut fir biologesch Landwirtschaft an Agrarökologie Luxemburg“ (IBLA). „Die Kichererbsen konnten wir leider nicht ernten, dafür war das Jahr zu nass. Die starken Regenfälle im Sommer haben uns richtig Probleme bereitet.“ Auch die Saubohnen können – trotz eines guten Ertrags – nicht für die Humanernährung genutzt werden. „Wir haben in Luxemburg leider flächendeckend Probleme mit Ackerbohnenkäfern“, bedauert Barth. „Wir werden versuchen, zu schauen, ob es eventuell mit der Tierfütterung klappt. Das wäre der einzige Versuch, der noch bliebe.“