Kichererbsen und Co.
Pilotprojekt fördert Anbau von Pflanzenprotein in Luxemburg
„Ierbsebulli“, „Judd mat Gaardebounen“, „Lënsenzopp“: Obwohl es in Luxemburg traditionsreiche Rezepte mit Hülsenfrüchten gibt, bauen wir diese nicht an. Ein Pilotprojekt soll das ändern. Doch warum? Das Tageblatt hat mit Projektleiter Philip Barth über das Potenzial der Leguminosen gesprochen.
Linsen sind nahrhaft und wachsen relativ gut in Luxemburg Foto: IBLA
Linsen, Bohnen und Erbsen – Hülsenfrüchte stehen in Luxemburg nicht mehr so oft auf dem Speiseplan wie noch vor ein paar Jahrzehnten. Doch die Proteinbomben feiern ein Comeback. Angetrieben vom Klimawandel und der Verbreitung von fleischreduzierten Ernährungsweisen werden die Leguminosen immer beliebter. In Luxemburg wird davon fast nichts produziert – außer für die Tierfütterung. Das soll sich ändern, wie Philip Barth vom „Institut fir biologesch Landwirtschaft an Agrarökologie“ (IBLA) dem Tageblatt erzählt.