Sieben Kilometer Baustelle

Deswegen fahren die Züge nicht: Ein Blick auf die neue CFL-Strecke

Es ist ein riesiges Projekt: Die neue Zugstrecke zwischen Bettemburg und Luxemburg-Stadt soll die Bahn verlässlicher und pünktlicher machen. Ab 2027 wird die Neubaustrecke in Betrieb genommen. Bis dahin muss die bestehende Strecke noch regelmäßig geschlossen werden. Die CFL verspricht sich viel vom Projekt – und hat die Presse am Mittwoch zu einer ausführlichen Führung der Baustellen eingeladen.

Die Baustellen der neuen Zugstrecke zwischen Bettemburg und Luxemburg-Stadt sind zum Teil gut versteckt

Die Baustellen der neuen Zugstrecke zwischen Bettemburg und Luxemburg-Stadt sind zum Teil gut versteckt Foto: Editpress/Fabrizio Pizzolante

Hinter Hügeln und Wäldern verbirgt sich eine der größten Baustellen Luxemburgs. Bauarbeiter schuften seit Jahren an einem Projekt, das sich über sieben Kilometer von Bettemburg nach Luxemburg-Stadt erstreckt: die Neubaustrecke (NBS) der CFL. Dabei handelt es sich um eine komplett neue Eisenbahnlinie, die die bereits bestehende Verbindung zwischen Bettemburg und Luxemburg-Stadt entlasten soll. Die Schienen haben zwar den gleichen Start- und Schlusspunkt, verlaufen allerdings für den größten Teil auf unterschiedlichen Seiten der A3. Das Budget beträgt 407 Millionen Euro, der Baubeginn war im Januar 2016 und die schrittweise Inbetriebnahme ist für 2027 geplant.

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