Differdingen
Keine Verfehlungen des CIGL in der „Gaardenhaischen“-Affäre festgestellt
Der Differdinger Gemeinderat traf sich am Mittwoch (20.7.) zum letzten Mal vor der Sommerpause zu einer öffentlichen Sitzung. Auf der Tagesordnung standen unter anderem das Resultat einer Prüfung, die das CIGL in der „Gaardenhaischen“-Affäre entlastete, sowie Details zum Creative Hub 1535°.
Die Mitarbeiter und Vorstandsmitglieder des CIGL haben sich nichts zuschulden kommen lassen Foto: Editpress-Archiv
Im Rahmen der Ermittlungen zur sogenannten „Gaardenhaischen“-Affäre, bei der es hauptsächlich um den ehemaligen Bürgermeister Roberto Traversini („déi gréng“) geht, wurden 2019 auch die Räumlichkeiten des örtlichen „Centre d’initiative et de gestion local“ (CIGL) durchsucht. Der sozialen Initiative zur beruflichen Wiedereingliederung wurde damals vorgeworfen, mehrere Arbeiten auf dem Grundstück von Traversini durchgeführt zu haben. Eigentlich dürfen die Dienste des CIGL nur von Personen über 60 Jahre oder hilfsbedürftigen Menschen in Anspruch genommen werden. Die Kriminalpolizei hatte deshalb wegen Unregelmäßigkeiten ermittelt.