Differdingen
„Keine Gefahr für die Umwelt“: Entwarnung nach Erdrutsch am „Crassier“
Auf der ehemaligen Mülldeponie „Crassier“ auf dem Ronnebierg kam es Ende Juni zu einem Erdrutsch. Eine Gefahr für die Umwelt besteht allerdings nicht. Die Schäden sollen bald behoben werden.
Durch den Erdrutsch kann man die Folie sehen, welche die ehemalige Mülldeponie abdecken soll Foto: Armand Hoffmann
Ende Juni wüteten heftige Unwetter über dem Süden Luxemburgs. Besonders heftig betroffen war die Gemeinde Differdingen. Zahlreiche Wohnungen und Keller im Stadtzentrum wurden vor knapp zwei Wochen überschwemmt. Die meisten Schäden wurden schon wieder beseitigt. Andere jedoch noch nicht. So zum Beispiel auch die Folgen eines Erdrutsches auf dem „Crassier“ in der Nähe des Ronnebierg, wie die 150 Hektar große ehemalige Mülldeponie zwischen Sanem und Differdingen genannt wird. „Der Erdrutsch wurde uns sofort nach den Unwettern gemeldet. Der Förster weiß Bescheid und die Aufräumarbeiten beginnen sofort nach seinem Urlaub. Eine Gefahr für die Umwelt bestand jedoch zu keinem Zeitpunkt“, versicherte Tom Ulveling (CSV), Erster Schöffe der Gemeinde Differdingen, gegenüber dem Tageblatt. „Sorgen habe ich mir lediglich um die dort weidenden Schafe gemacht. Doch wie sich herausgestellt hat, war diese Sorge unbegründet. Alle haben überlebt und keines der Tiere konnte ausbüxen“, fügte Ulveling hinzu.