„Blannenheem“

Kein Kommentar vom Familienministerium, Ball liegt beim Verwaltungsrat

Hohe Wellen schlug der Tageblatt-Artikel über die Missstände im „Blannenheem“ von Rollingen bei Mersch. Die Familien von 30 Bewohnern hatten sich zusammengeschlossen und einen ganzen Katalog von Vorwürfen an die Direktion gerichtet. Während sich das Familienministerium als nicht kompetent in der Sache erklärte, wird der Aufsichtsrat am Samstag zusammenkommen, um über die weitere Vorgehensweise zu beraten.  

In den Schlagzeilen: Das „Blannenheem“ in Rollingen bei Mersch

In den Schlagzeilen: Das „Blannenheem“ in Rollingen bei Mersch Foto: Editpress/Didier Sylvestre

„Wir sind in dieser Sache nicht kompetent und haben nicht die rechtliche Basis einzugreifen. Daher können wir auch keinen Kommentar abgeben“, hieß es am Donnerstag auf Tageblatt-Anfrage aus dem Familienministerium von Corinne Cahen (DP). In der Tat handele es sich bei der „Fondatioun Lëtzebuerger Blannevereenegung“ (FLB), die das „Blannenheem“ betreibt, um eine Stiftung, weshalb der Ball zuerst einmal beim FLB-Verwaltungsrat liegt.

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