Escher Gemeinderat
„Keeseminnen“ bewegen weiterhin die Gemüter
Bei der letzten Escher Gemeinderatssitzung vor zwei Wochen hatte Stadtarchitekt Luc Everling den aktuellen Stand des Projektes „Rout Lëns“ vorgestellt. Weil die Zeit nicht mehr gereicht hatte, wurde die Diskussion zu diesem Thema auf den gestrigen Freitag vertagt. Demnach drehte sich ein Großteil der Sitzung um die „Keeseminnen“, deren teilweiser Abriss zuvor für Wirbel gesorgt hatte.
Seitdem ein Teil der „Keeseminnen“ dort abgerissen wurde, wo das Zukunftsviertel „Rout Lëns“ entstehen soll, bewegt das Thema die Gemüter der Escher. Am 30. April hatten Verfechter des Industrieerbes eine Protestaktion gestartet. Foto: Editpress/Julien Garroy
Zu Beginn der Gemeinderatssitzung nahm der Schöffenrat Stellung zur Präsentation des Stadtentwicklungsprojektes „Rout Lëns“. Martin Kox sieht die Aufgabe der Stadtentwicklung darin, den vielen verschiedenen Ansprüchen eines öffentlichen Raumes gerecht zu werden. „Das ist eine komplexe Aufgabe“, sagte der Schöffe. Es müsse ein Masterplan entwickelt werden, der unter anderem eine klimagerechte Entwicklung ermöglicht, an Veränderungen angepasst werden kann und ein lebenswertes Viertel entstehen lässt. Hierfür sei ein Mix an verschiedenen Wohnformen mit einer flexiblen Nutzung geplant.