Verkehr

Jahrzehnte nach den ersten Plänen: Neuer Anlauf für den Bypass Ettelbrück

Täglich bewegt sich eine riesige Blechlawine im Schritttempo durch das Verkehrsnadelöhr Ettelbrück Richtung Bastogne und umgekehrt. Tausende Autos, Busse, Liefer- und Lastwagen suchen sich Tag für Tag einen Weg durch oder um Ettelbrück herum. Eine seit Jahrzehnten geforderte Umgehungsstraße soll in (ungewisser) Zukunft entstehen.

Trassenführung des geplanten Contournement Ettelbrück mit Straßenverlauf und Umgehungsstraße in Luxemburg

Seit Jahren leidet die Region um Ettelbrück unter dem Verkehr – ein Contournement soll helfen, den Durchgangsverkehr zu reduzieren Foto: Tania Feller

Nicht nur die Verkehrsteilnehmer, sondern auch die Bürger aus der gesamten Region um Ettelbrück plagen sich seit vielen Jahren mit dem Verkehrsproblem, dessen Wurzeln bis in die 1990er Jahre zurückreichen. Inzwischen ist es egal, aus welcher Richtung man sich Ettelbrück nähert: Zu den meisten Tagesstunden steht man im Stau. Der Hauptknackpunkt ist der einst als Provisorium geschaffene Verteilerkreis am Eingang der Ortschaft, über den der gesamte Verkehr von der B7 in Richtung N15 geleitet wird.

Heute werden rund 400.000 Fahrzeuge monatlich auf der Nationalstraße zwischen Ettelbrück und Niederfeulen und damit auch am erwähnten Verteilerkreis gezählt. Lediglich drei Prozent davon steuern Ettelbrück an, der Rest ist Durchgangsverkehr.

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