Theater

„It’s the end of the world as we know it, and I feel fine“: Arno Schmidts „Schwarze Spiegel“ im TNL

In „Schwarze Spiegel“ zeichnet der avantgardistische Menschheitsverweigerer Arno Schmidt eine postapokalyptische, vom Menschen verlassene Welt, in der ein letzter Überlebender die Schönheit der Ruinen betrachtet. Kathrin Herms postdramatische Inszenierung besticht durch so radikale wie sinnliche Regieeinfälle – und die schlichtweg beeindruckende schauspielerische Leistung von Aleksandra Ćorović.

„Das Experiment Mensch, das stinkige, hat aufgehört“: „Schwarze Spiegel“ ist ein dunkles, postapokalyptisches Stück, dessen Weltuntergangsszenario aktueller denn je wirkt

„Das Experiment Mensch, das stinkige, hat aufgehört“: „Schwarze Spiegel“ ist ein dunkles, postapokalyptisches Stück, dessen Weltuntergangsszenario aktueller denn je wirkt Fotos: Bohumil Kostohryz

Das muss man sich erst mal trauen. Einsiedler Arno Schmidt, unter anderem bekannt für das avantgardistische Meisterwerk „Zettel’s Traum“, dessen typografische Idiosynkrasien vielleicht Pate standen für „House of Leaves“ vom US-amerikanischen Schriftsteller Mark Danielewski, steht wahrlich nicht für leicht verdauliche Prosa.

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