SELBSTEXPERIMENT IRONMAN

Innerhalb von einem Jahr zum Ironman: Die erste Etappe ist geschafft - was jetzt?

365 Tage sind vergangen seit der allerersten Trainingseinheit. 221 Tage bleiben noch, bis ich am Start des Ironman Klagenfurt stehe. Was ist passiert – was kommt noch?

Der Amateur-Triathlet bei seiner Generalprobe, den 70.3 Openlakes in Belgien

Der Amateur-Triathlet bei seiner Generalprobe, den 70.3 Openlakes in Belgien Foto: Kim Kieffer

An einem kühlen Novembermorgen 2025 war es so weit: Cédric und ich standen bereit, das erste Mal laufen zu gehen und damit den Start des Projekts Ironman zu markieren. Die Idee war simpel. Wir wollten von gar keinem Sport zum Extremsport, und das in rund anderthalb Jahren. Die ersten Wochen liefen gut, Trainingseinheit nach Trainingseinheit wurde abgehakt. Anfangs von beiden, nach einiger Zeit nur noch von mir. Cédric entschied sich nach vier Monaten wegen einer anhaltenden Knieverletzung, das Projekt zu verlassen.

Ich habe trotz dessen weitergemacht, mehr oder weniger diszipliniert. Den Sommer 2026 ging ich dann etwas zu locker an, viele Einheiten halbherzig abgerackert oder gar ganz weggelassen. Die erfolgreiche Generalprobe Ironman 70.3 im September hat mir aber einen Motivationsschub gegeben. Seitdem gab es noch keinen Ausrutscher, der Trainingsplan von meinem Coach Paulo Gonçalves wurde strikt eingehalten.

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