„Lëtz Menopause“

Initiative fordert Umdenken: Warum die Wechseljahre am Arbeitsplatz kein Tabu bleiben dürfen

Stimmungsschwankungen, Konzentrationsschwäche oder erhöhtes Stressempfinden sind nur einige der mentalen Symptome für das Bevorstehen der Menopause – von physischen Symptomen ganz zu schweigen. Die ASBL „Lëtz Menopause“ will mit einem Tabu brechen und die Gesundheit von Frauen stärken.

Die Menopause und das, was Frauen in der Zeit erleben, sind immer noch ein Tabu. „Lëtz Menopause“ will das ändern.

Die Menopause und das, was Frauen in der Zeit erleben, sind immer noch ein Tabu. „Lëtz Menopause“ will das ändern. Foto: Editpress/Julien Garroy

Die T-Shirts mit dem Vereinslogo haben sie an diesem Tag noch an. Damit werben die Gründungsmitglieder der ASBL für den noch jungen Verein „Lëtz Menopause“ bei Terminen mit politischen Vertretern. An diesem Tag waren sie bei Arbeitsminister Marc Spautz (CSV). Diese Phase im Leben einer Frau hat nicht nur gesundheitliche, sondern auch wirtschaftliche Auswirkungen in der Arbeitswelt.

Deshalb wiegt das bislang übliche Desinteresse daran umso schwerer. Aus der im Oktober 2025 veröffentlichten Studie „MenoSupport DACH – Wechseljahre am Arbeitsplatz“ geht hervor, dass 21–24 Prozent der befragten Frauen aufgrund ihrer Wechseljahresbeschwerden ihre Arbeitszeit reduziert und 13–18 Prozent sogar die Stelle gewechselt haben.

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