Bettemburg
Ingenieurbüro stellt Studie zu Hochwasserschutzmaßnahmen vor – mit 141 Maßnahmen
Der Gemeinderat Bettemburg hat sich in seiner jüngsten Sitzung intensiv mit dem Thema Hochwasserschutz befasst. Zudem ging es um neue Messstationen, einen Interventionsplan sowie Fragen des Hitzeschutzes in Schulen.
2016 standen mehrere Straßen in der Gemeinde Bettemburg unter Wasser Foto: Editpress/Alain Rischard
Extreme Wetterlagen werden in Zukunft immer häufiger auftreten – dessen ist sich auch der Gemeinderat in Bettemburg bewusst. Insbesondere die Hochwasser der vergangenen Jahre scheinen das Bewusstsein der Verantwortlichen geschärft zu haben, denn ein großer Teil der Sitzung am Freitagmorgen war einer Präsentation des EEPI-Ingenieurbüros für Wasserwirtschaft und Wasserbau gewidmet. Dieses hat eine Studie der Hochwassersituation in der Gemeinde Bettemburg durchgeführt und stellte eine Liste von insgesamt 141 Maßnahmen vor, die den Hochwasserschutz nachhaltig verbessern sollten. Ein zentrales Augenmerk legte EEPI-Geschäftsführer Markus Ott dabei auf 38 Maßnahmen, die rund um Hüncheringen greifen sollen, wenn die Mierbech über die Ufer treten sollte. Simulationen des Büros zeigten bei der Umsetzung aller Vorschläge eine nachhaltige Absenkung des Höchststands, vor allem bei einem „zehnjährlichen“ und einem „Jahrhundert-Hochwasser“.