Gesellschaft 

In Luxemburg fehlen Arbeitsmediziner – „Alsat“ warnt vor Notstand 

Eine Reform der Arbeitsmedizin und eine Ausbildung in dem Beruf im Land: Das fordert die „Association luxembourgeoise de santé au travail Asbl.“ (Alsat) – und zwar schon seit Jahren. Es fehlt an Arbeitsmedizinern im Land und an universitären Voraussetzungen für die Ausbildung des Nachwuchses.

Im STM arbeiten 50 Arbeitsmediziner, davon 44 in Teilzeit. Es müssten 60 sein, um den gesetzlichen Schlüssel beim Verhältnis Patient/Arzt einzuhalten. Es fehlt nicht nur an Personal, sondern auch an einer Ausbildung im Land. Der Berufsverband kämpft seit Jahren dafür. 

Im STM arbeiten 50 Arbeitsmediziner, davon 44 in Teilzeit. Es müssten 60 sein, um den gesetzlichen Schlüssel beim Verhältnis Patient/Arzt einzuhalten. Es fehlt nicht nur an Personal, sondern auch an einer Ausbildung im Land. Der Berufsverband kämpft seit Jahren dafür.  Foto: Editpress/Fabrizio Pizzolante

Zwei- bis dreimal die Woche gibt Marc Jacoby Kurse zu Themen wie „Vorsorge für psychische Gesundheit“, „Neurowissenschaft und Sicherheit“ oder „Persönlichkeitsbezogenes Management“ für seine „Schützlinge“. Der Arbeitsmediziner und Präsident der Alsat ist bei ArcelorMittal zusammen mit zwei anderen Kollegen für zwischen 5.000 und 6.000 Beschäftigte zuständig. Das sind die Mitarbeiter der verschiedenen Betriebsstätten des Unternehmens des Stahlriesen in Luxemburg sowie anderer Unternehmen wie Paul Wurth, Aperam und Traxys.

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