Justiz

„Ich muss es wohl gewesen sein“: Differdinger soll wegen Totschlags an seiner Frau lebenslang in Haft

Im November 2019 kommt in einer Wohnung in Differdingen eine Frau ums Leben. Einen natürlichen Tod schließen die Experten aus. In erster Instanz ist nun R., der Ehemann, wegen Totschlags zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt worden. Das Gericht sieht es als erwiesen an, dass er seine Frau im Schlaf erstickt hat. 

„Da wir alleine in der Wohnung waren, muss ich es wohl gewesen sein“, so R., der wegen des Totschlags seiner Frau zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt wurde

„Da wir alleine in der Wohnung waren, muss ich es wohl gewesen sein“, so R., der wegen des Totschlags seiner Frau zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt wurde Foto:Editpress/Alain Rischard

Der Prozess war bedrückend und lang. Am Mittwoch wurde das Urteil gesprochen. R. wird in erster Instanz wegen Totschlags zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt. Zudem muss er insgesamt rund 200.000 Euro Schadenersatz an die Hinterbliebenen des Opfers zahlen.

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