Auftakt am Freitag

„Ich dachte, Luxemburg sei jedes Wochenende so“ – Wie Expats die Schueberfouer erleben

Zwischen Kindheitserinnerungen, „Gromperekichelcher“ und grellen Lichtern: Zwei Zugezogene erzählen, was die „Schueberfouer“ von Volksfesten in Irland und den USA unterscheidet – und warum sie für beide längst zum Luxemburger Jahresrhythmus gehört.

Am heutigen Freitag, 21. August, wird die 686. Schueberfouer auf dem Glacis um 17 Uhr offiziell eröffnet

Am heutigen Freitag, 21. August, wird die 686. Schueberfouer auf dem Glacis um 17 Uhr offiziell eröffnet Foto: Editpress/Fabrizio Pizzolante

Als Clare im August 2019 in Luxemburg ankommt, ist die „Schueberfouer“ in vollem Gang. „Ich dachte zunächst, Luxemburg sei jedes Wochenende so“, erzählt die Irin heute. Noch in ihrer ersten Nacht geht sie mit einer Studienfreundin auf die „Fouer“. Vieles ist inzwischen verschwommen, aber an die grellen Lichter, das Gedränge und die Warteschlange vor einer der Gaststätten erinnert sie sich noch.

„Es war ziemlich überwältigend“, sagt sie. Schließlich war an diesem Tag nicht nur die „Fouer“ neu für sie, sondern ganz Luxemburg. Erst später erfuhr sie, dass dieses Treiben auf dem Glacis nur einige Wochen im Jahr zum Stadtbild gehört.

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