Shortlist veröffentlicht
Ian De Toffoli, Guy Helminger, Tullio Forgiarini, Amélie Vrla und Nico Helminger buhlen um den Prix Servais 2026
Der Prix Servais kürt seit 1992 jährlich das bedeutendste Buch des Vorjahres. Jetzt gibt die Jury bekannt, wer 2026 Chancen auf das Preisgeld in Höhe von 7.500 Euro hat.
Diese fünf Autor*innen haben Chancen auf den diesjährigen Prix Servais (v.l.): Ian De Toffoli, Guy Helminger, Tullio Forgiarini, Amélie Vrla und Nico Helminger Fotos: Editpress-Archiv; Foto unten links: Jetmir Idrizi
Die Shortlist für den Luxemburger Literaturpreis Prix Servais steht. Das teilte die Jury, bestehend aus Jérôme Netgen, Fabienne Gilbertz, Danielle Igniti, Ludivine Jehin, Henning Marmulla, Diane Neises, Aimée Schultz und Tamara Sondag, am Montag mit. Wen sie ins Rennen schickt: Ian De Toffoli („Léa ou la Théorie des systèmes complexes“, Actes Sud), Tullio Forgiarini („Vandalium“, éditions guy binsfeld), Guy Helminger („Gebäude für Breitengrade“, Elif Verlag), Nico Helminger („Geckegen Hunneg“, éditions guy binsfeld) und Amélie Vrla („Enfanter une étoile qui danse“, Hydre Editions). Eine Liste, die sich vor allem durch die Vielfalt der Genres auszeichnet. De Toffoli und Forgiarinis Werke sind Theaterstücke, die Helminger-Brüder steigen mit einem Gedichtband (Guy Helminger) und einer poetischen Textsammlung (Nico Helminger) in den Ring. Nur Amélie Vrla – einzige Frau in der Runde – tritt mit einem Roman an. „Mit der Shortlist will die Jury auf die Diversität und die Qualität der Literaturproduktion in Luxemburg hinweisen“, begründet die Jury ihre Wahl. Sie wolle so die Schrifsteller*innen fördern, ihre Werke der Leserschaft näherbringen und sie in den Medien sichtbar machen. Die nominierten Bücher werden am 21. April um 19.30 Uhr im „Centre national de littérature“ (CNL) in Mersch vorgestellt. Wer den Preis gewinnt, gibt die Jury Ende April bekannt.