Kino
„Horizon – An American Saga“: Vom Werden einer Nation
Kevin Costner – der Name des US-amerikanischen Schauspielers und Filmemachers ist untrennbar mit dem Filmgenre des Western verbunden, so sehr hat er sich im Laufe seiner Karriere dem amerikanischen Frontier-Mythos gewidmet. Mit „Horizon – An American Saga“ läuft nun der erste Teil einer vierteiligen Serie in vereinzelten Kinos an.
Kevin Costner, der Regisseur, Co-Autor und Star von „Horizon – An American Saga“ Foto: AP, DPA, Invision/Chris Pizzello
Er möchte den Westen sehen, bevor es ihn nicht mehr gibt, meint der Leutnant John J. Dunbar (Kevin Costner) zu seinem vorgesetzten Offizier, bevor er sich in die Wildnis begibt. Mit „Dances With Wolves“ war Kevin Costner der epische Schwanengesang auf den Western in den Neunzigerjahren gelungen. Groß und pompös in der Besetzung, der Ausstattung, den Landschaften, der Musik und der Erzähllänge war dieser Film ein Endpunkt des Genres. Mit der Paramount-Serie „Yellowstone“ kehrte Costner mit dem Western-Stoff auf den kleinen Bildschirm zurück, die langlebige Serie, die die Zeichensprache des klassischen Westerns in die Gegenwart überführte, sollte eine finanzielle Basis für sein lang gehegtes Herzensprojekt werden.