Lycée Hubert Clément

Hauptverdächtiger erklärt Ritual: Vielleicht schlechter Humor, aber nichts Sexuelles

Warum kam es vor rund zwei Wochen zu den Ermittlungen wegen „sexuell motivierten Fehlverhaltens“ im Lycée Hubert Clément in Esch, an denen immerhin 16 Polizisten beteiligt waren? Verhört wurden auch drei Ex-Schüler, die sich für ein Ritual nach der Theateraufführung verantwortlich zeichneten und demnach die Hauptverdächtigen in der Affäre sind. Das Tageblatt hat einen von ihnen getroffen. Er schildert seine Version der Dinge.    

Vor rund zwei Wochen geriet der Escher „Meedercherslycée“ in die Schlagzeilen

Vor rund zwei Wochen geriet der Escher „Meedercherslycée“ in die Schlagzeilen Foto: Editpress/Alain Rischard

Sexuell motiviertes Fehlverhalten im Rahmen der Aktivitäten der Theatergruppe Namasté im Escher Lycée Hubert Clément (LHCE): Diese Meldung sorgte vor gut zwei Wochen für Aufsehen in und über Esch hinaus. Innerhalb weniger Minuten kommunizierten sowohl die Staatsanwaltschaft als auch das Bildungsministerium über einen vermeintlichen Zwischenfall nach einer Theateraufführung im Oktober letzten Jahres. 16 Ermittler der Kriminalpolizei seien mit dem Vorfall beschäftigt, die Untersuchung wurde im November eingeleitet. Inzwischen wurden zwei Lehrkräfte suspendiert. Was genau geschehen sein soll, ließen sowohl Justiz als auch Ministerium offen, sodass reichlich Raum für Spekulationen blieb. Woran sich dann auch ausländische Zeitungen wie die Bild beteiligten.

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