Luxemburger Privatwinzer

Guy Krier tritt ab, Jeff Konsbrück kommt

Nach rund 20 Jahren als Vorstandsmitglied und Präsident der Luxemburger Privatwinzer tritt Guy Krier ab. Mit Jeff Konsbrück steht bereits sein designierter Nachfolger in den Startlöchern.

Porträt von Guy Krier und Jeff Konsbrück, renommierten Designern im Bereich Innenarchitektur und Möbeldesign

Guy Krier (l.) und Jeff Konsbrück Foto: Editpress/Julien Garroy

Nach rund 20 Jahren im Vorstand der Luxemburger Privatwinzer endet eine Ära: Winzer Guy Krier verabschiedete sich am Montagabend als Präsident der Vereinigung. Auf der Generalversammlung blickte er auf zwei Jahrzehnte Engagement zurück, geprägt von Einsatz für die Interessen der Privatwinzer, aber auch von Veränderungen und Herausforderungen im Weinbau.

In seiner Bilanz erinnerte Krier daran, dass sich die Privatwinzer stets als eigenständige Stimme neben Weinhandel und Genossenschaften verstanden hätten. Konkurrenz belebe das Geschäft, sagte er. Zugleich sei Zusammenarbeit, etwa im Marketing, entscheidend, um als kleiner Produzent sichtbar zu bleiben.

Unter seiner Präsidentschaft setzte die Vereinigung auf gemeinsame Projekte und neue Veranstaltungsformate. Mit „Privatwënzer Uncorked“ entstand etwa ein neues Format, das die Aufmerksamkeit für Luxemburger Weine stärken soll.

Zum Abschied wurde Krier auch persönlich: Mit 60 Jahren, genauso alt wie die Vereinigung selbst, sei für ihn der richtige Zeitpunkt gekommen, Platz für neue motivierte Kräfte zu schaffen.

Als Nachfolger ist Winzer Jeff Konsbrück designiert. Seine offizielle Bestätigung soll bei einer kommenden Komiteesitzung erfolgen. Damit steht die Vereinigung vor einem Generationenwechsel an ihrer Spitze. (mago)

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