Klangwelten 

Großkotz und Tausendsassa: Die Welt und das Werk von Sufjan Stevens

20 Jahre nach seinem Debut veröffentlicht Sufjan Stevens in Zusammenarbeit mit seinem Stiefvater Lowell Brams „Aporia“. Die Hommage an New-Age-Musik klingt wie ein Soundtrack zu einem nicht existierenden Film, der sich trotz einiger starker Songs erst als Gesamtwerk erschließt. Im Rahmen dieser Neuerscheinung blicken wir auf die vielseitige Karriere eines musikalischen Tausendsassas zurück.

Sufjan singt ohne autobiografische Gebaren von Ufo-Sichtungen, Massenmördern, Bürgerkriegen, Schriftstellern und Witwen.

Sufjan singt ohne autobiografische Gebaren von Ufo-Sichtungen, Massenmördern, Bürgerkriegen, Schriftstellern und Witwen.

Großkotziger geht’s wohl kaum: Als Sufjan Stevens mit den beiden Platten „Michigan“ (2003) und „Illinois“ (2005) eine musikalische Anthropologie aller 50 amerikanischen Bundesstaaten antrat, werden sogar Megalomanen wie Muse-Sänger Matthew Bellamy mit den Augen gerollt haben.

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