Ausstellung
Geschichte einer Verfolgung: „LGBTIQ+ History in Luxembourg“
Pünktlich zum Auftakt der Pride-Wochen wurde diesen Montag im Escher „Bâtiment 4“ eine Ausstellung eröffnet, die einen Einblick in die Lebenswirklichkeit von Menschen der LGBTIQ+-Gemeinschaft in Luxemburg gibt. Organisiert wurde die Wanderausstellung von Rosa Lëtzebuerg in Zusammenarbeit mit dem Resistenzmuseum.
Unter anderem die Verfolgung homosexueller Männer während der Besatzungszeit wird thematisiert Foto: Simone Mathias
Die Ausstellung beginnt mit dem Jahr 1795, als es durch den „Code Napoléon“ zu einer gesetzlichen Entkriminalisierung von gleichgeschlechtlichen Handlungen kam, und spannt den Bogen bis 2015, als eine Ehe- und Adoptionsreform für gleichgeschlechtliche Paare beschlossen wurde.