Park Hosingen
Geplantes Dokumentationszentrum zum Zweiten Weltkrieg auf Eis gelegt
In der Fusionsgemeinde Park Hosingen machte man sich anlässlich der letzten Ratssitzung Gedanken über die kommunalen Finanzen. Schätzungsweise 2,4 Millionen Euro weniger sollen wegen der Corona-Krise in den Gemeindesäckel fließen, so Bürgermeister Romain Wester. Bezogen werde sich auf ein Schreiben des Innenministeriums der diesbezüglich von Mindereinnahmen in Höhe von 420 Millionen Euro für die insgesamt 102 Gemeinden im Land ausgehe. Die Kommunen beziehen zum weit größten Teil ihre Einkünfte aus den staatlichen Zuwendungen.
Der Wasserturm wird vorerst kein Dokumentationszentrum zum Zweiten Weltkrieg beherbergen Foto: Olivier Halmes
Dennoch möchte die Öslinggemeinde weiterhin in Projekte investieren. Eine Empfehlung, die ebenfalls von Innenministerin Taina Bofferding (LSAP) so getragen werde, um die Wirtschaft zu stützen. Es wäre nämlich das falsche Signal, wenn die Gemeinde nun mit dem Rotstift agieren würde. So sollen zum Beispiel wie geplant 22 Millionen in den kommenden drei Jahren in den Ausbau der Kläranlagen fließen. Auch werde Mittel in die Erschließung von weiteren Wohnsiedlungen von der Gemeinde vorfinanziert.