Luxemburg-Stadt

Gemeinderat genehmigt zusätzliche vier Millionen Euro für den Gaspericher Park

Der Gaspericher Park wird vier Millionen Euro teurer als im ursprünglichen Kostenvoranschlag vorgesehen. Obwohl von einigen Seiten kritisiert, wurden die Mehrkosten einstimmig gutgeheißen. Weitere Bauprojekte waren eine Sporthalle in Dommeldingen und die Renovierung eines alten Bauernhofs zwecks Einrichtung eines pädagogischen Projekts.

Schatten gibt es im Gaspericher Park derzeit noch recht wenig

Schatten gibt es im Gaspericher Park derzeit noch recht wenig Foto: Editpress/Fabrizio Pizzolante

Der Park in Gasperich – mit einer Fläche von 16,6 Hektar der größte der Hauptstadt – wird mit 19.990.000 Euro wesentlich teurer, als beim Kostenvoranschlag im Jahre 2017 angenommen wurde. Vier Millionen Euro zusätzlich genehmigte der Gemeinderat am Montagnachmittag, was immerhin eine Erhöhung um 25 Prozent gegenüber dem ursprünglichen Plan darstellt. Grund hierfür seien einerseits die üblichen Preissteigerungen für Material und Personalkosten, andererseits „die Durchführung zusätzlicher und unvorhersehbarer Arbeiten, die ursprünglich nicht im abgestimmten Kostenvoranschlag vorgesehen waren (Verlegung von Wasserleitungen, zusätzliche Gräben und Kabel, Modellierungsarbeiten, Anschaffung eines Stromgenerators, Bodendrainagen usw.)“. Die Gemeinde werde leider immer öfters damit konfrontiert, dass nicht alles in den Kostenvoranschlägen enthalten sei, erklärte Schöffe Laurent Mosar (CSV).

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