Nordstad
Gemeindefusion mit vielen Fragezeichen: Wichtige Abstimmung steht am Montag bevor
Zu Beginn war das Projekt der Nordstad-Fusion vorwiegend von Optimismus und Idealismus geprägt, doch in den vergangenen acht Jahren haben sich Realismus und Pessimismus breitgemacht. Dennoch streben die Gemeindevertreter aus Diekirch, Ettelbrück, Erpeldingen/Sauer und Schieren weiterhin unermüdlich die Fusion an.
Blick auf das urbane Ballungszentrum „Nordstad“ mit den Fusionskandidaten Schieren (im Vordergrund), Ettelbrück, Erpeldingen/Sauer und Diekirch Foto: Nordstad
Sechs Gemeinden bilden die Region „Nordstad“, und zwar Bettendorf, Diekirch, Colmar-Berg, Erpeldingen/Sauer, Ettelbrück und Schieren. Bereits 1973 hörte und las man des Öfteren den Begriff „Nordstad“. Gemeint war damit der urbane Ballungsraum um Diekirch und Ettelbrück.
Hoffnung machten 17 Jahre später die Aktionen der Denkfabrik Nordstad, die eine Reihe von Pilotprojekten andachte. Im Jahr 2006 wurde die erste Nordstad-Konvention unterschrieben. In den darauffolgenden zwei Jahren wurde die Grundlage für dieses Projekt, nämlich der „Masterplan Nordstad“, ausgearbeitet.