Pafendall
Gedenken an die Opfer der Explosionen vor 50 Jahren
Mit einem Gedenkzug, Kranzniederlegungen und einem Dokumentarfilm wurde am Samstag an die Katastrophe vom 30. Mai 1976 erinnert. Damals starben drei Menschen.
Die Stadt Luxemburg und das „Syndicat d’intérêts locaux Pfaffenthal-Siechenhof“ gedachten der Opfer einer der schwersten Katastrophen der Luxemburger Nachkriegszeit Foto: Editpress/Georges Noesen
Mit einer Gedenkfeier wurde am vergangenen Samstag im Pafendall an die Explosionen vom 30. Mai 1976 erinnert. Die Stadt Luxemburg und das „Syndicat d’intérêts locaux Pfaffenthal-Siechenhof“ gedachten damit der Opfer einer der schwersten Katastrophen der Luxemburger Nachkriegszeit.
Die Feier begann mit einem Gedenkzug von der rumänisch-orthodoxen Kirche zur Gedenktafel in der rue du Pont. Dort wurden Kränze niedergelegt und Ansprachen gehalten. Anschließend wurde ein von Claude Pauly und dem „Syndicat d’intérêts locaux Pfaffenthal-Siechenhof“ realisierter Dokumentarfilm über die Ereignisse gezeigt.
50 Jahre Katastrophe im Pafendall
30. Mai 1976: Die Nacht, in der das „Beim Béinchen“ explodierte
Am Abend des 30. Mai 1976 hatten mehrere Explosionen Teile des Viertels erschüttert. Drei Menschen kamen ums Leben, rund 20 weitere wurden verletzt. Zahlreiche Häuser wurden zerstört oder unbewohnbar. Später stellte sich heraus, dass sich Benzindämpfe über die Kanalisation im Viertel ausgebreitet hatten und durch einen Funken entzündet worden waren. (mago)
Die Gedenktafel in der rue du Pont Foto: Editpress/Georges Noesen