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Gebärdensprach-Dolmetscherin Lynn Menster über ihre Erfahrungen während der Pandemie
Wenn Xavier Bettel und Paulette Lenert vor die Presse traten, um die Maßnahmen im Kampf gegen das Coronavirus anzukündigen, war sie stets mit von der Partie: Lynn Menster ist Gebärdensprachdolmetscherin. Wie hat sie die Pandemie erlebt, wie erlernt man den Beruf eigentlich und welchen Einfluss hatte der Lockdown auf die Sprachkurse?
Ihr Gesicht kennt jeder, der die Pressekonferenzen während der Corona-Krise mitverfolgt hat: Gebärdendolmetscherin Lynn Menster Foto: Editpress/Didier Sylvestre
Seit der Corona-Krise wird Lynn Menster immer häufiger wiedererkannt. „Sätze wie ,Sie sind doch die Frau von der Pressekonferenz’ oder ‚Du warst mal wieder im Fernsehen’ bekomme ich jetzt öfter zu hören“, erzählt sie lachend. „Das finde ich sehr positiv. Denn so weiß ich wenigstens, dass diese Menschen die Pressekonferenz mitverfolgt haben und auf dem neuesten Wissensstand sind.“