Kopf des Tages
„Game over“ – Jay Schiltz ist tot
Der Titel stammt nicht von der Autorin, sondern von Jay Schiltz selbst. So hat sein erstes Theaterstück geheißen, das 1991 in Differdingen Premiere feierte und der Anfang einer langen, vielfältigen publizistischen Karriere war. In der Nacht zum Mittwoch hat Jay Schiltz die Feder nach einem harten, erbitterten Kampf gegen den Krebs niedergelegt.
In den Journalismus kam Schiltz als Seiteneinsteiger. Nach dem „Premièresexamen“ am hauptstädtischen Athenäum arbeitete er zunächst bei der Eisenbahn. 1985 wechselte er über zur Steinforter Gemeindeverwaltung, deren Chef damals Jean Asselborn hieß.