Meisterwerke der Filmgeschichte

„Le deuxième souffle“: Regisseur Jean-Pierre Melville gilt als Meister des Unterweltfilms

Das Tageblatt präsentiert in einer losen Serie Meisterwerke der Filmgeschichte, die 2026 ein Jubiläum haben – dieses Mal „Le deuxième souffle“ von Jean-Pierre Melville von 1966. Der französische Regisseur (1917-1973) gilt als Meister des Unterweltfilms, die Helden seiner Filme sind in einer deterministischen Welt schicksalhaften Verstrickungen unterworfen.

Porträt von Gustave Minda, genannt Gu, dargestellt von Lino Ventura in klassischem Filmstil

Gustave Minda, genannt Gu, gespielt von Lino Ventura Foto: IMDb

Der alternde Gangster Gustave Minda, genannt Gu, gespielt von Lino Ventura, bricht nach achtjähriger Haft aus dem Gefängnis auf. Im Milieu für seine Zuverlässigkeit bekannt, will er mit dem „zweiten Atem“ noch einmal einen großen Coup landen und sich dann zur Ruhe setzen. In Paris stellt Inspektor Blot (Paul Meurisse) der Nachtclubbesitzerin Manouche (Christine Fabrega) ein paar Fangfragen. Er ahnt, dass Gu seine alten Kreise aufsuchen wird. Als dieser bei Manouche auftaucht, werden sie zusammen mit Gus Vertrautem Alban (Michel Constantin) von zwei Gangstern bedroht, die von dem amoralischen Geschäftemacher Jo Ricci (Marcel Bozzufi) kommen. Gu setzt sie außer Gefecht und erschießt sie auf der Fahrt aus der Stadt. Blot erkennt darin Gus „Handschrift“.

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