Ein Mai für die Natur
Für die Bienen und andere Bestäuber aufs Mähen verzichten
Mit der Kampagne „Méi net am Mee“ ruft das SIAS gemeinsam mit Partnern dazu auf, im Mai bewusst auf das Rasenmähen zu verzichten. Ziel ist es, durch einfache Maßnahmen neue Lebensräume für Bienen, Schmetterlinge und andere Bestäuber zu schaffen und so ein Umdenken im Umgang mit Grünflächen anzustoßen.
Eine ungemähte Wiese wird zum Lebensraum Foto: Freepik
Das SIAS ruft gemeinsam mit diversen Partnern zum vierten Mal zur Teilnahme an der Kampagne „Méi net am Mee“ auf. Ziel ist es, mit einfachen Maßnahmen neuen Lebensraum für Bienen, Schmetterlinge und andere Bestäuber zu schaffen.
Das Prinzip ist bewusst niedrigschwellig: Wer mitmacht, lässt im Mai den Rasenmäher stehen. Statt eines perfekt gepflegten Rasens dürfen Blumen wachsen und blühen. Die Initiative folgt dem Ansatz des sogenannten „Lazy Gardening“ – also bewusst weniger einzugreifen und der Natur mehr Raum zu geben.
„Méi net am Mee“ orientiert sich an der britischen Bewegung „No Mow May“ und stellt gängige Vorstellungen von ordentlichen Gärten infrage. Die Organisatoren wollen die Bevölkerung sensibilisieren und langfristig ein Umdenken beim Umgang mit Grünflächen anstoßen.
Sticker der Kampagne Illustration: SIAS
Dabei geht es nicht darum, den Garten komplett sich selbst zu überlassen. Schon kleine ungemähte Flächen können einen wichtigen Beitrag leisten. Auch wer seinen Garten nutzt oder nur wenig Platz hat, kann teilnehmen. Entscheidend ist, einzelnen Bereichen Zeit zum Blühen zu geben – idealerweise über den Mai hinaus.
Begleitend zur Kampagne können Teilnehmende Sticker bestellen und diese sichtbar am Briefkasten oder Gartenzaun anbringen. Zusätzlich organisiert das SIAS ein Gewinnspiel: Teilnehmende sind eingeladen, Fotos ihres später gemähten Gartens per Mail an moien@sias.lu einzusenden oder unter dem Hashtag #BlummefirBestëbser in den sozialen Netzwerken zu teilen. Im Juni wird der schönste Garten gekürt. (DJ)