Klimawandel/Umwelt

Filmkritik: Der „Waldmacher“ 

Die Szenarien sind durchweg düster. Hitzewellen, ausgedörrte Böden und Nahrungsmittelknappheit sind Folgen des Klimawandels. Vor diesem Hintergrund macht der Film „Der Waldmacher“ Mut. Er dokumentiert das Leben und Werk von Tony Rinaudo (65). Der australische Agrarwissenschaftler hat Teile der Sahelzone wieder begrünt, ohne einen einzigen Baum zu pflanzen. 2018 erhält er den „Right Livelihood Award“, den alternativen Nobelpreis.

Für die von ihm entdeckte Methode des „Farmer Managed Natural Regeneration“ (FMNR) erhält Tony Rinaudo (65) 2018 den alternativen Nobelpreis. Hier zeigt er, wie es geht. 

Für die von ihm entdeckte Methode des „Farmer Managed Natural Regeneration“ (FMNR) erhält Tony Rinaudo (65) 2018 den alternativen Nobelpreis. Hier zeigt er, wie es geht.  Foto: World Vision

Schlüsselsätze können einiges bewegen. Oft völlig unvorhersehbar. „Über Tony Rinaudo wird gesagt, er lasse ganze Wälder wachsen, ohne einen einzigen Baum zu pflanzen“, ist so ein Satz. Damit steigt die Dokumentation über den australischen Agrarwissenschaftler, der fast zwei Jahrzehnte in Afrika lebt, ein. Dieser Satz bewegt den heute 83 Jahre alten Oscarpreisträger und Grand Seigneur des deutschen Films, Volker Schlöndorff, sich erstmals an eine Dokumentation zu wagen.

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