SIGI

Externes Audit soll Mobbing-Vorwürfe prüfen

Der Vorstand des interkommunalen Syndikats SIGI („Syndicat intercommunal de gestion informatique“) hat sich am Dienstag in Contern mit den rezenten Vorwürfen zu seiner Personal- und Finanzverwaltung auseinandergesetzt. Insbesondere die Onlineplattform Reporter.lu hatte von Missständen bei der Personalverwaltung, von Mobbing und einer hohen Personalfluktuation sowie über Mittelvergeudung bei der Software-Entwicklung berichtet. In den letzten Tagen hatten auch mehrere Gemeinden ihre Unzufriedenheit über die Arbeitsweise des Syndikats geäußert. SIGI vereinigt 101 Gemeinden des Landes und bietet ihnen Informatikdienste an.

Der Vorstand des SIGI will nicht leichtfertig mit den Kritiken umgehen

Der Vorstand des SIGI will nicht leichtfertig mit den Kritiken umgehen Foto: Editpress/Fabrizio Pizzolante

Die Vorwürfe wurden gleich im ersten Tagesordnungspunkt ausgiebig erörtert, zum Teil äußerst kontrovers. Dabei wurde nicht mit Kritik gegenüber Präsident Yves Wengler gespart. Einige Komiteemitglieder sprachen von Vertrauensverlust. Andere Gemeindevertreter zeigten sich hingegen trotz möglicher Kritik und Verbesserungswünschen zufrieden mit der Arbeit des Syndikats.

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