Tödlicher Unfall beim Hill Race

Eschdorf: Justiz ermittelt wegen „unfreiwilligem Totschlag“

Beim Bergrennen bei Eschdorf ist am vergangenen Sonntag eine 48-Jährige gestorben. Die Staatsanwaltschaft hat jetzt eine Untersuchung wegen „unfreiwilligem Totschlag“ gestartet.

Polizeimarkierungen auf der Straße nach tödlichem Unfall beim Hill Race Eschdorf mit verstorbenem Streckenposten

Die Polizei hat nach dem Unfall markierungen auf der Straße angebracht. Beim Hill Race in Eschdorf ist ein Streckenposten gestorben. Foto: Editpress/Lisa Goedert

Tragischer Unfall beim European Hill Race Eschdorf: Am vergangenen Sonntag hat der Fahrer die Kontrolle über seinen Rennwagen verloren und ist mit der Streckenbegrenzung kollidiert. Ein Streckenposten – eine 48-Jährige – ist dabei ums Leben gekommen.

Kein neues Verdachtsmoment

Wie die Justiz am Freitag gegenüber dem Tageblatt bestätigt, haben die Behörden inzwischen die Ermittlungen aufgenommen. Der Vorwurf der Staatsanwaltschaft: Unfreiwilliger Totschlag. Ein Justizsprecher erklärt, dass es aber kein konkretes neues Verdachtsmoment gebe. Die nächsten Schritte liegen jetzt in der Hand des Untersuchungsrichters. „Er hat eine Menge Aufgaben, die er in Auftrag geben wird“, sagt der Sprecher.

Gegen wie viele Beteiligten ermittelt wird, ist ebenfalls noch unklar. Das müssten die weiteren Ermittlungen ergeben. (sen)

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