Leerstand den Kampf angesagt

Esch wird bald bei leer stehenden Geschäften abkassieren– und könnte zum Vorbild für ganz Luxemburg werden

Immer wieder ist sie Thema, nun wird sie umgesetzt: eine Steuer auf leer stehende Geschäftsflächen in Esch. Ab Januar müssen Besitzerinnen oder Besitzer ungenutzter Ladenlokale erstmals in die Tasche greifen.

Wer eine Geschäftsimmobilie in Esch in Zukunft über einen längeren Zeitraum nicht nutzt, muss zahlen

Wer eine Geschäftsimmobilie in Esch in Zukunft über einen längeren Zeitraum nicht nutzt, muss zahlen Foto: Editpress/Hervé Montaigu

Insgesamt 374 Geschäftslokale gibt es in der Escher Alzettestraße und Umgebung – und wer die künftig länger leer stehen lässt, wird schon bald zur Kasse gebeten. Das geht aus einer Antwort des Escher Schöffenrats an Gemeinderat Marc Baum („déi Lénk“) von Anfang Oktober hervor. Bereits im Juni hatte das Oppositionsmitglied bei der Mehrheit nachgefragt, bei wie vielen Geschäftsräumen die Gemeinde keine Nutzung feststellen konnte. Seit Anfang April ist in Esch die im Oktober 2024 vom Gemeinderat einstimmig beschlossene Leerstandssteuer nämlich rechtskräftig.

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