Grevenmacher

Entlang der früheren Stadtmauer wird die „neue“ rue Syr sichtbar

Seit Monaten laufen die Arbeiten in der Rue Syr. Nun zeichnet sich in einer der historischen Gassen Grevenmachers langsam das Ende der Baustelle ab.

Abgeschlossene Straßenbauarbeiten am Straßenanfang mit frischem Asphalt und Bauzäunen im Hintergrund

In diesem Straßenabschnitt sind die Arbeiten bereits abgeschlossen Foto: Marco Goetz

Wer heute mitten im Zentrum von Grevenmacher durch die rue Syr geht, sieht Bauzäune, Absperrungen, Behelfsbrücken und Baumaschinen. Seit vergangenem Jahr wird hier gebaut. Dabei gehört die schmale Gasse zu jenen Orten Grevenmachers, an denen sich die Geschichte der Stadt bis heute im Straßenbild ablesen lässt. Die rue Syr verlief nämlich einst entlang der Ringmauer, dort, wo die Stadt im 12. Jahrhundert früher endete.

Grevenmacher entwickelte sich in der Neuzeit zu einem bedeutenden Handels- und Verwaltungsstandort an der Mosel. Türme, Stadttore und Befestigungen prägten über lange Zeit das Bild der Stadt. Die Ringmauer bestimmte nicht nur den Verlauf des Ortskerns, sie markierte auch die Grenzen der Stadt. Auch wenn große Teile längst verschwunden sind, finden sich bis heute Spuren dieser Zeit. Allgemein im Stadtbild und gerade rund um die rue Syr haben sich Überbleibsel aus der Vergangenheit erhalten.

Jetzt kostenlos testen: Ihr persönlicher 24-Stunden-Zugang

  • Zugang zu allen Online-Artikeln
  • E-Paper auf tageblatt.lu und in der App

Sie haben bereits ein Konto ? Melden Sie sich hier an.

Das könnte Sie auch interessieren

Projekt Google in Bissen

„Baugenehmigung wird wohl noch vor den Sommerferien erteilt“