„Schaufenster der Mobilität der Zukunft“

Einweihung des umgebauten Bahnhofs Howald

Der umgemodelte Bahnhof Howald ist nun eröffnet. Barriereärmer und umweltfreundlicher soll er sein. Und durch eine besondere Neuerung sollen auch „Verspätungs-Dominoeffekte“ ab 2027 der Vergangenheit angehören.

Mobilitätsministerin Backes ist überzeugt vom Bahnhof Howald, der das Bestreben der Regierung zeige, „dauerhaft die Lebensqualität und die wirtschaftliche Dynamik des Landes zu unterstützen“

Mobilitätsministerin Backes ist überzeugt vom Bahnhof Howald, der das Bestreben der Regierung zeige, „dauerhaft die Lebensqualität und die wirtschaftliche Dynamik des Landes zu unterstützen“ Foto: CFL Communication

Die CFL hat den komplett umgebauten Bahnhof Howald offiziell als neuen Mobilitätspol eingeweiht. Seit Inbetriebnahme des ersten Bahnsteigs dort im Jahr 2017 hat die staatliche Eisenbahngesellschaft Howald zukunftsorientiert umgemodelt. Motto des schrittweisen Umbaus war „Schaufenster der Mobilität der Zukunft“. Das Ziel: Howald soll nun ein multimodaler Knotenpunkt sein, mit schnellen Umstiegsmöglichkeiten zwischen verschiedenen Transportmitteln, wie zum Beispiel Zug, Bus, Fahrrad oder Tram. Durch die 1.451 Rark-and-Ride-Stellplätze, den gesicherten Fahrradparkplatz sowie die Rad- und Fußwege sollen die Fahrgäste zum umweltfreundlicheren Reisen motiviert werden.

Bereits jetzt ist Howald mit über 3.000 Ein- und Aussteigenden täglich einer der zentralen Verkehrsknotenpunkte im Süden der Hauptstadt. Nach dem abgeschlossenen Umbau bietet der Bahnhof Reisenden nun zwei überdachte Bahnsteige von jeweils über 250 Metern Länge und eine neue „Passerelle“ über die Gleise. Die Rolltreppen, Aufzüge sowie die verbesserte Beschilderung und Lautsprecheransagen sollen den Bahnhof dabei barriereärmer machen.

Effizientere Bahnverbindungen

Der Bahnhof Howald ist künftig eine der wichtigsten Haltestellen der Linie Luxemburg-Bettemburg, die im September 2027 ans Eisenbahnnetz gehen soll. Ab diesem Zeitpunkt sollen auch die beiden Howalder Gleise getrennt genutzt werden: eines für die bestehende Linie Luxemburg-Esch/Alzette-Rodange, das andere für die Züge nach Bettemburg. Ziel der Trennung soll das Verhindern von „Verspätungs-Dominoeffekten“ sein.

Bei der Einweihungsfeier am 7. Oktober waren unter anderem Mobilitätsministerin Yuriko Backes, die Bürgermeisterin von Hesperingen, Diane Adehm, sowie die CFL-Spitze anwesend. Die Mobilitätsministerin erklärte bei der Veranstaltung: „Durch die Verbesserung der Verbindungen zwischen den verschiedenen Verkehrsmitteln erleichtert dieses multimodale Zentrum die täglichen Fahrten und trägt zur Attraktivität des Landes bei. Es zeigt unser Bestreben, Menschen und Gebiete effizienter zu verbinden, um dauerhaft die Lebensqualität und die wirtschaftliche Dynamik des Landes zu unterstützen.“

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